Seit meinem ersten Bericht sind bereits mehrere Monate vergangen. In dieser Zeit habe ich vieles über Deutschland und auch über meine eigene Arbeit gelernt und wertvolle Erfahrungen gesammelt. Am 24. Juni fand die Eröffnung unserer Ausstellung statt, in der verschiedene Projekte präsentiert wurden, an denen wir in den letzten fünf Monaten – oder sogar länger – gearbeitet hatten. Die Ausstellung wurde in unserer eigenen Galerie, in der Galerie von Roter Hahn, organisiert. Ich war zum Beispiel für die Gestaltung und den Aufbau der Galerie verantwortlich – also dafür, wie der Ausstellungsraum eingerichtet wird, wie und wo die Kostüme aufgehängt werden. Auch an der Herstellung der Kostüme war ich intensiv beteiligt: von der ersten Planung über die Vorbereitung und Umsetzung bis hin zur finalen Ausbesserung.
Ich habe sehr viel Zeit, Mühe und Engagement in diese Sommerausstellung investiert und einen großen Beitrag zu ihrer Umsetzung geleistet. Während der Ausstellung gab es mehrere Mitmachaktionen, von denen ich eine selbst betreut habe. Gemeinsam mit den Kindern habe ich Hüte aus Papier gebastelt – und alles hat wunderbar funktioniert. Insgesamt war die Ausstellungseröffnung ein voller Erfolg. In der Ausstellung wurden Kostüme zu verschiedenen Themen gezeigt, z. B. Zukunftsmode, Mode und Musikinstrumente, Mode und Webtechniken und vieles mehr.
Am 30. Juni haben wir außerdem am jährlichen Sommerfest in Gröpelingen teilgenommen. Auch dort habe ich dieselbe Mitmachaktion wie bei unserer Ausstellung angeboten – das Basteln von Papierhüten mit den Kindern. Zusätzlich konnten die Kinder mit der japanischen Technik Zominigashi ihre eigenen Papierblätter gestalten. Beide Aktionen kamen sehr gut an und wurden mit großer Freude angenommen.
Die oben beschriebenen Veranstaltungen fanden in letzter Zeit statt. Insgesamt habe ich jedoch in den vergangenen Monaten sehr viele verschiedene Techniken und Methoden kennengelernt. Zum Beispiel, wie man Perlen aus Papier herstellt. Ich habe dadurch viel Neues gelernt und meine handwerklichen Fähigkeiten weiterentwickelt. Wir haben außerdem viel mit Keramik gearbeitet. Ich habe zum Beispiel an der Herstellung verschiedener Figuren aus Ton mitgewirkt. Besonders motivierend sind für uns die positiven Rückmeldungen, die wir von den Eltern der Kinder und von anderen Kunstschaffenden erhalten, die das Atelier besuchen.
Wie in jedem Beruf gibt es auch in diesem Bereich Herausforderungen. Aber meine Begeisterung und Motivation für die Arbeit helfen mir dabei, auch schwierige Situationen zu meistern.
Danke, liebes Leben!
Rafiga Jumshudova.
Rafiga is hosted by Kultur vor Ort e.V. on our project financed by the European Solidarity Corps and Jugend für Europa.
If you want to experience something similar to what Rafiga did, check out our open calls here.





