Zwei Monate Freiwilligenarbeit in Griechenland.
Zwei Monate neue Erfahrungen, Herausforderungen und unvergessliche Erinnerungen.
Zwei Monate, die eindeutig zu kurz waren für meine Zeit dort.
Auch wenn es für mich nicht meine erste längere Zeit im Ausland war, war es doch mein erster Freiwilligendienst, den ich bei FixInArt in Epanomi, in der Nähe von Thessaloniki, geleistet habe. Als ich angekommen bin, waren wir ca. 25 Freiwillige, zwischendurch etwa zehn, und etwas chaotisch war es eigentlich die ganze Zeit.
Dabei hätte ich vermutlich nicht gedacht, dass das, was ich zu Beginn am schwierigsten fand – das permanente Zusammenleben mit allen anderen – das ist, was ich am Ende am meisten zu schätzen lernte. Das Gefühl, Teil der Community hier zu sein, hat mir unglaublich viel wiedergegeben und ich habe wirklich tolle Menschen kennengelernt sowie neue Freunde gefunden.
Wenn man mich also nach meinen Highlights fragen würde, wären das natürlich auch die beeindruckenden Orte, die ich gesehen habe. Ich war mit bunten Fischen schwimmen, habe wunderschöne Sonnenuntergänge gesehen, habe bei Kalambaka die Klöster von Meteora, welche auf und in Felsen gebaut wurden, gesehen und wurde von einem riesigen Wasserfall nass geregnet. Griechenland hat viel mehr zu bieten, als ich gedacht hätte. Aber ohne die Leute, die ich bei FixInArt getroffen habe, wäre meine Zeit sicherlich nur halb so schön gewesen.
Und die Arbeit an sich? Wie gesagt, war es oft ziemlich durcheinander, aber wenn man sich darauf einstellt und bereit ist, mit Eigeninitiative eigene Projekte vorzustellen und umzusetzen, kann man sich hier wirklich gut ausleben. Von aktuellen Aufräumarbeiten auf dem Grundstück (von dem man keinen Luxus erwarten darf), über den Markt, bei dem wir einmal in der Woche Lebensmittel retten, und wöchentliche Skillshares, bis zu der Arbeit an persönlichen Projekten ist alles dabei.
Ich habe mich z. B. mit ein paar anderen dafür eingesetzt, eine Interior-Design-Gruppe zu initialisieren, wobei wir Designs für eine Galerie im Treppenhaus erstellt und begonnen haben umzusetzen.
Würde ich den Freiwilligendienst hier also empfehlen? Absolut ja! Auch wenn manchmal etwas Durcheinander herrscht, ist FixInArt ein wirklich toller Ort mit netten Menschen und viel Freiraum, wenn man weiß, wie man ihn nutzen kann. Außerdem ist Griechenland und die Ecke hier wirklich schön – mit Tagesausflügen kann man beeindruckende Orte entdecken.
Ich werde wiederkommen, vielleicht sehen wir uns ja.
Sophie verbringt ihren Freiwilligendienst bei FixInArt, ihr Projekt wird kofinanziert von der Europäischen Union.
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