Henrike in Blanes, Spanien // Abschlussbericht

Hola por la ├║ltima vez ­čÖü

Fast ein Monat ist vergangen seitdem ich wieder zuru╠łck in Deutschland bin und meinen Freiwilligendienst beendet habe. Ich habe mich vorher oft gefragt wie es wohl sein wird den letzten Bericht zu schreiben, wenn man schon Zuhause ist und alles vorbei sein wird. Es ist sch├Ân, aber auch schwer. Jetzt kann ich auf alles Erlebte zuru╠łckschauen und mich an den Erinnerungen erfreuen, andererseits sind es jetzt eben auch nur noch Erinnerungen…

Aber zuru╠łck zum Anfang oder eher gesagt zum ÔÇ×Anfang vom EndeÔÇť: Meine letzten Monate waren nicht gerade weniger erlebnisreich als die vorherigen: Ich hatte Besuch von zwei Freundinnen und anschlie├čend von meiner Schwester. Es war toll ihnen alles zu zeigen und meine Welt etwas n├Ąher bringen zu k├Ânnen.

Auf der Arbeit ging es so weiter wie bisher; das hei├čt Gartenarbeit und co. Im Mai haben Sophie und ich uns einen Tag frei genommen und sind ein letztes Mal nach Girona zum ÔÇ×Temps de FlorsÔÇť gefahren. Die ganze Stadt war mit Blumen geschmu╠łckt und es gab allerhand zu sehen! Ende Mai haben wir zusammen eine Tour auf Englisch durch den Garten gegeben. Im Juni war ich dann noch mit einer Freundin zwei Tage auf einem Festival in Barcelona und konnte die echten spanischen Stars live erleben! Sophie und ich haben die letzte Zeit sehr genossen und lauter sch├Âne Dinge unternommen wie Standup-Paddeln in den Buchten von Blanes, Pizza essen am Strand, feiern gehen und natu╠łrlich so viel es nur geht die Sonne am Strand genie├čen. Ein echtes Highlight war Sant Joan, ein Feiertag an dem die ganze Nacht Feuerwerk angezu╠łndet wird, sich alle drau├čen am Strand treffen und gefeiert wird.

An unserem vorletzten Tag haben wir dann eine gro├če Abschiedsfeier mit allen aus dem Garten gefeiert. Es war eine wirklich sch├Âne Feier, aber natu╠łrlich auch etwas traurig. Der Abschied ist mir schwer gefallen, da ich alle wirklich sehr ins Herz geschlossen hatte. An unserem letzten Abend haben wir uns dann noch einmal mit Ventura, einem der G├Ąrtner, zum Abendessen getroffen und die sch├Âne Zeit gemeinsam ausklingen lassen.

Nun bin ich, wie schon am Anfang erw├Ąhnt, fast genau einen Monat wieder zuru╠łck in Deutschland. Am Anfang war es gar nicht so komisch wieder hier zu sein, schlie├člich kenne ich hier alles. Aber desto l├Ąnger ich hier bin, desto mehr fehlt mir Spanien mit allem drum und dran. Die G├Ąrtner, die Arbeit, die Freunde die ich dort gefunden habe, der Strand, das gute Wetter und noch so viel mehr…

Ich habe mich damals fu╠łr diesen Freiwilligendienst entschieden, da ich mal etwas ganz anderes machen wollte, etwas, wovon ich noch keine Ahnung hatte. Ich wollte die Sprache lernen und u╠łber mich hinauswachsen. Wenn ich jetzt zuru╠łck schaue kann ich sagen, dass es genau das Richtige war. Ich habe so viel in den verschiedensten Bereichen gelernt. Ich habe mich pers├Ânlich sehr stark weiterentwickelt, bin selbstbewusster geworden, kann ohne Probleme einfache Gespr├Ąche auf Spanisch fu╠łhren und habe viele sch├Âne Orte entdeckt. Es ist schwer vorher einzusch├Ątzen, wie man sich durch so einen Freiwilligendienst im Ausland wohl ver├Ąndern wird, aber so oder so, man kommt nicht als gleiche Person zuru╠łck. Ich kann nur jedem der das hier liest ans Herz legen an so einem Projekt teilzunehmen. Diese Zeit war fu╠łr mich pers├Ânlich eine der besten Zeiten in meinem Leben u╠łberhaupt, auf welche ich noch sehr, sehr lange zuru╠łckschauen und von welcher ich mein Leben lang zehren werde. Es ist eine unglaublich tolle Chance sich weiterzuentwickeln und weiterzubilden. Ich wu╠łrde es immer wieder genauso machen!

In diesem Sinne: Vielen Dank auch an NaturKultur e.V., welche es unter anderem erm├Âglichen an solch tollen Projekten teilzunehmen!

Eure Henrike

Henrike verbrachte ihren Freiwilligendienst im Marimurtra Botanical Garden der Carl Faust Foundation. Ihr Projekt wurde ko-finanziert von der Europ├Ąischen Union.