Mit zunehmender Zeit bei Fix in Art hat sich unser Alltag weiter gefestigt. Nach den ersten Monaten, in denen vieles neu und ungewohnt war, fühlen wir uns inzwischen sicherer und bewusster in dem, was wir hier tun. Besonders deutlich wird uns dabei, wie viele Freiheiten uns dieser Freiwilligendienst bietet und wie sehr sie unseren Alltag prägen.
Fix in Art gibt uns viel Raum und Möglichkeiten kreativ werden zu können., malen, basteln und andere kreative Tätigkeiten gehören mittlerweile zu unserem Alltag. Es gibt keine starren Vorgaben, sondern Offenheit und Vertrauen. Dadurch trauen wir uns, neue Dinge auszuprobieren und eigene Ideen einzubringen, ohne Angst davor zu haben, etwas falsch zu machen.
Ein anderer Teil unserer Arbeit ist auch die Möglichkeit, eigene Projekte vorzuschlagen. Dabei lernen wir die Grundlagen des Projektwritings kennen: Ideen strukturieren, Konzepte entwickeln und Projekte beschreiben. Diese Erfahrungen helfen uns, Verantwortung zu übernehmen und unsere Gedanken klar zu formulieren. Es ist motivierend zu erleben, dass unsere Ideen ernst genommen werden und wir aktiv an der Gestaltung der Arbeit beteiligt sind.
Mit der Zeit sind wir dem Team von Fix in Art sehr nah gekommen. Die Zusammenarbeit ist vertrauter geworden und fühlt sich inzwischen wie das Leben in einer kleinen Familie an. Gerade jetzt, wo insgesamt weniger los ist, verbringen wir viel Zeit miteinander und wachsen weiter zusammen. Man unterstützt sich gegenseitig, arbeitet eng zusammen und teilt nicht nur Aufgaben, sondern auch den Alltag.
Ein großer Teil unserer Zeit hier ist von Gemeinschaft und Spaß geprägt. Wir lachen viel zusammen, kochen gemeinsam und verbringen Abende miteinander. Besonders schön ist es, Menschen aus unterschiedlichen Ländern kennenzulernen. Der Austausch über verschiedene Kulturen, Erfahrungen und Sichtweisen erweitert unseren Blick und macht den Freiwilligendienst besonders bereichernd.
Auch gemeinsame Erlebnisse außerhalb des Alltags bleiben in Erinnerung. Im Oktober waren wir für ein paar Tage in Athen, wo wir Museen besucht, die Akropolis gesehen und die Stadt erkundet haben. Diese Zeit war eine schöne Abwechslung und hat uns Griechenland noch einmal aus einer anderen Perspektive gezeigt.
Das gemeinsame Weihnachtsfest war ein weiterer besonderer Moment. Wir haben zusammen gekocht, gegessen und einen ruhigen, schönen Abend miteinander verbracht. Am Weihnachtsmorgen sind wir sogar mit Kristin, einer anderen Freiwilligen im strömenden Regen ins Meer gegangen – eine Erfahrung, die wir normalerweise nie gemacht hätten. Solche Momente zeigen uns, wie sehr man hier dazu ermutigt wird, Neues auszuprobieren und die eigene Komfortzone zu verlassen.
Neben diesen Erlebnissen bleibt auch die praktische Arbeit ein fester Bestandteil unseres Alltags. Die Aufgaben sind vielseitig und erfordern Flexibilität, geben uns aber gleichzeitig die Möglichkeit, uns nach unseren Interessen einzubringen. Dadurch fühlt sich kein Tag gleich an, auch wenn sich feste Strukturen entwickelt haben.
Rückblickend merken wir, dass wir in den letzten Monaten selbstständiger, offener und mutiger geworden sind. Wir haben gelernt, Verantwortung zu übernehmen, unsere Ideen einzubringen und uns auf neue Situationen einzulassen. Fix in Art ist für uns inzwischen mehr als nur ein Einsatzort – es ist ein Ort, an dem wir wachsen, lernen und wohlfühlen und der immer einen Platz für uns haben wird.
Wir freuen uns auf die kommenden Monate und darauf, die vielen Möglichkeiten, die uns hier gegeben werden, weiter zu nutzen, neue Projekte zu entwickeln und die Gemeinschaft weiter mitzugestalten.
Mathilda und Hanna verbringen ihren Freiwilligendienst bei FixInArt , ihr Projekt wird kofinanziert von der Europäischen Union.
Wenn ihr etwas Ähnliches wie Mathilda und Hanna erleben möchtet, schaut euch unsere Calls hier an.






