Das Projekt fand in Borgagne statt, einer kleinen und wunderschönen Stadt im Süden Italiens. Es brachte 28 junge Menschen aus vier verschiedenen Ländern zusammen, um sich gemeinsam mit Themen wie Identität und interculturality und deren Bedeutung in der heutigen digitalisierten Welt auseinanderzusetzen.
Wir haben uns entschieden, an diesem Projekt teilzunehmen, um neue Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen aus anderen Ländern kennenzulernen, Berührungsangst vor Sprachbarrieren zu verlieren, unsere Komfortzone zu verlassen und natürlich mehr über die Themen des Projekts zu lernen. Auch wollten wir uns mit europäischer Identität beschäftigen und herausfinden, wie man verschiedenste Perspektiven nutzen kann, um sich komplexe und wichtige Themen zu erschließen. Für viele von uns war es tatsächlich das erste Erasmus+ Projekt und auch das erste Mal, dass wir uns mit Themen wie intercultural intelligence beschäftigten. Das Projekt hat uns hierbei nicht nur dabei geholfen, Kontakte mit Teilnehmenden der anderen Länder zu knüpfen, auch wir als deutsches Team lernten uns kennen und schätzen <3
Das Projekt bestand aus interaktiven Sessions und kreativen Teilen. Wir nutzten und besprachen verschiedene digitale Tools und reflektierten über deren sichere und nachhaltige Nutzung. Wir diskutierten über verschiedene wichtige Themen wie Stereotype, Kultur und Identität und gestalteten schließlich unsere eigenen kleinen Kampagnen zu verschiedenen Themen in Kleingruppen. Wir bekamen Tipps zum sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit KI und wir sammelten Alternativen zu den gängigen digitalen Tools. Mithilfe der Reflektion lernten wir Dinge über uns selbst, was gutgetan hat. Der Zeitplan machte das Projekt intensiv, was manchmal etwas anstrengend war aber die Zeit auch sehr besonders machte.
Einige von uns (also eigentlich nur aus unseren Team) hatten ein spezielles Morgenritual: kurzes Frühschwimmen im Pool, obwohl das Wasser eiskalt war. Es war sehr schön und besonders den Tag damit zu starten nur den Wind, die raschelnden Blätter und das Wasser zu hören, während die Sonne aufging. Direkt danach gab es dann einen warmen Cappuccino und das leckerste Frühstück, was man sich vorstellen kann; der perfekte Start in einen langen Tag voller Aktivitäten.
Allgemein war es großartig, die freie Zeit gemeinsam zu verbringen. Jede Mahlzeit brachte neue spaßige Gespräche und abends saßen wir oft draußen und haben uns gegenseitig noch etwas besser kennengelernt.
Die Unterkunft selbst war wunderschön. Alles was wir aßen war bio und wurde direkt vorort produziert. Die Gerichte waren typisch für die italienische Küche in der Region Puglia und immer frisch und richtig lecker. Das köstliche Essen war auf jeden Fall eines der Highlights der ganzen Erfahrung! Auch wenn wir ein bischen außerhalb der nächsten Stadt untergebracht waren, konnten wir so einen Einblick in die fantastische italienische Küche bekommen.
Was uns am meisten überrascht hat, war, wie schnell man die anderen Teilnehmenden kennen und lieben gelernt hat. Wir haben viel über die anderen, aber auch über uns selbst und vor allem über den verantwortungsvollen Umgang mit Social Media gelernt. Wir haben Briefe an unsere zukünftigen Ichs geschrieben, viel darüber nachgedacht, was uns ausmacht, wie wir uns sehen und wie andere uns sehen (bei Social Media) und was das für unsere echte Identität bedeutet.
Wir hatten auch einen interkulturellen Abend der uns mehr über andere Kulturen beigebracht und neue Perspektiven eröffnet hat. Von der italienischen Karaoke-Nacht über das deutsche Techo-Club-Quiz und die traditionellen mazedonischen Tänze bis hin zum slowakischen Humor, jede Aktivität hat uns einander näher gebracht und die Abende mit Lachen, Neugierde und Wertschätzung gefüllt. Jede*r Teilnehmende hat eine einzigartige Note ins Projekt eingebracht, was den interkulturellen Geist wirklich erfahrbar gemacht hat.
Was wir nach Hause und in unseren Alltag mitnehmen: einen verantwortungsvollen Umgang mit sozialen Medien und Nachrichten, Lust auf mehr / längere Erasmus-Projekte und Freude am Komplimente-Verteilen.
Die Jugendbegegnung „Intercultural Intelligence“ wurde vom Erasmus+ Programm finanziert und von unserer Partnerorganisation Terzo Millenio durchgeführt.
Wenn du etwas Ähnliches erleben möchtest, schau dir unsere Calls hier an.











