Europäischer Freiwilligendienst “Bargas Coopera” in Toledo, Spanien, November 2019 – September 2020
28th Mai 2019
Training Course Bericht „Creation of Culture“, 23 – 30 September 2019, in Vinkovci, Kroatien
14th November 2019

Training Course Bericht „No Hate Speech“, 1- 9 September 2019, in Braga, Portugal

Thema dieses Projektes war online und offline hate speech. Um Aufmerksamkeit auf dieses Problem zu lenken wurden verschiedene Methoden und Aktivitäten genutzt, wie zum Beispiel Gruppenpräsentationen, Debatten, ‚lebendige Bibliotheken’, Gastredner*innen etc.

Während des Trainings durfte jede Gruppe einen Aspekt des Themas vorstellen. Zu diesen Aspekten gehörten zum Beispiel Vorurteile, Klischees, soziale Ausgrenzung, Integration, Diskriminierung, ausgegrenzte Gruppen, Prävention, Konfliktmanagement und –lösung, Massenmedien, friedliche Kommunikationsstrategien und die Wichtigkeit, nicht wegzuschauen sondern aktiv zu werden.

Wir fanden die Tage in Braga insgesamt sehr bereichernd und eindrucksvoll. Es war sehr schön, so viele neue Menschen aus anderen Kulturkreisen kennenzulernen und zu sehen, wie ähnlich wir uns alle sind, wenn wir uns näherkommen. Den sozialen Aspekt würden wir gerne als ein Höherpunkt dieser Begegnung betonen; Die Gruppendynamik, die Offenheit, die Kommunikation und die Interkulturalität sind nur einige Merkmale, die diese Erfahrung für uns so wertvoll gemacht haben.

Das Thema des Seminars ist natürlich sehr relevant und aktuell, daher waren die Inputs, die Methoden und die Reflektionen diesbezüglich für uns alle sehr wichtig. Besonders haben uns die Debatten gefallen, wo Meinungen über die verschiedenen Sachverhalte ausgetauscht wurden. Die unterschiedlichen sozialen, kulturellen und individuellen Hintergründe haben dazu beigetragen, dass für uns alle immer neue Perspektiven entwickelt wurden.

Auch die Team-Building – Aktivitäten fanden wir sehr spannend. Die Simulation von verschiedenen alltäglichen Herausforderungen im Team durch einfache Methoden, stellt alles anders als gedacht vor: Die Dynamik der Problematik, die unterschiedlichen Lösungsmöglichkeiten, die eigene Verantwortung bei allem was wir tun und vor Allem die Empathie, als ein sehr wichtiges Medium bei jeder Konfliktsituation.

Nun, die Woche in Braga ist vorbei, die viele neuen internationale Bekanntschaften, die Erfahrung, das Knowhow, sind aber immer noch mit uns und wir sind sehr dankbar dafür!

Unser schöner Kontinent hat mehr als 70 Jahr gebraucht um uns diese Art von Begegnungen als selbstverständlich anzubieten. Das sind sie aber nicht.

Dann möchte ich meine Gedanken beenden mit: Diese Begegnungen sind wichtige Meilensteine für den Frieden, die Freiheit und das internationale Verständnis von morgen. Vielen Dank, dass ihr uns dies ermöglicht habt!

Osama und Blerta